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A Mind @ Play

Der Herr der Ringe: Das Kartenspiel

Wenn man sich für kooperative Spiele interessiert, bietet das kartenbasierte Der Herr der Ringe: Das Kartenspiel ein bestechendes Erlebnis für zwei Spieler, welches sich auch allein oder zu viert spielen lässt. Im diesem Grundspiel findet man alles nötige, um sich zu zweit durch drei Abenteuer steigender Schwierigkeiten durchkämpfen zu können. Im Grunde genommen heißt die Bezeichnung „Living Card Game“, dass die Geschichte durch eine Vielzahl an Erweiterungspaketen fortgeführt wird, und somit bietet das Spiel einen anhaltenden Spielspaß.

Auch für die, die mit dieser Art von Spiel nicht vertraut sind, bleiben die Grundlagen relativ einfach. Jeder Spieler wählt von einer Auswahl bis zu drei Helden aus, und stellt sich aus den dazugehörigen Karten ein Deck zusammen, mit dem er spielen möchte. Eine Anzahl vorgefertigter Decks sind für das erste Spiel empfohlen. Während des Spiels erzeugen die Helden Ressourcen, anhand von denen man die weiteren Karten ins Spiel bringen kann. Diese bestehen aus Kampfeinheiten, Waffen und Ausrüstungsteilen für die Helden, sowie nützliche Ereigniskarten. Dagegen verfügt das Abenteuer selbst über ein eigenes Deck, welches die Hindernisse und Gefahren für die Spieler darstellen: Feindliche Truppen zu bekämpfen, Ortschaften zu erkunden, sowie fiese Ereigniskarten, die den Spielern teilweise Tränen in die Augen treiben. Jede Runde darf der Spieler Ressourcen erzeugen, damit Karten aus seiner Hand ausspielen, sich dem Abenteuer stellen, zu einem neuen Ort reisen, die Angriffe des Feindes wehren und deren Truppen auch selber angreifen.

Lesezeit 5 Minuten

Geht nicht gibt’s nicht!

In der Regel interessiere ich mich nicht für Autobiografien, aber da dieses Buch so stolz auf dem Bibliotheksregal da stand, habe ich es einfach aus der Laune heraus mal mitgenommen. Es ist eine relativ kurze und einfache Lektüre, im Grunde bestehend aus Bruchstücken aus dem Leben und der Karriere Bransons mit einigen interessanten Ideen und unterhaltsamen Anekdoten, verstreut mit allgemeinen Ratschlägen. Die autobiografischen Stücke sind wohl am interessantesten, aufgrund des Buchformats sind sie jedoch oft wiederholt oder in einer komischen Reihenfolge präsentiert.

Lesezeit 2 Minuten

Kafka on the Shore

Diesem Buch nur drei Sterne zu geben, kommt mir selber ein bisschen ungerecht vor. Während ich das Buch gelesen habe, gefiel mir ziemlich viel, aber als ich mir dann ein paar Tage „Verdauungszeit“ erlaubt habe, fand ich es immer schwieriger zu rechtfertigen, was genau ich an dem Buch so verlockend fand.

Um zuerst das gute an dem Buch zu behandeln: „Kafka on the Shore“ ist auf Grundebene ein fesselndes Buch. Zwei verwandte Geschichten werden Kapitel für Kapitel ineinander verflochten, und obwohl sie sich am Ende nicht ganz einigen, bleibt die Erzählung spannend. Einige Themen treten in der Geschichte auf, wie die Ödipale Tragödie, die Reise zum Erwachsensein, sowie komplexere Fragen von Zeit und Realität und noch weitere metaphorische und surreale Elemente. Wenn Sie der „magische Realismus“ nicht reizt, sollten Sie lieber die Finger davonlassen.

Lesezeit 3 Minuten

What Ho!: The Best of Wodehouse

Trotz meines Alters hatte ich, bis ich dieses Buch als Weihnachtsgeschenk bekam, noch nie etwas von Wodehouse gelesen, obwohl man mir als Kind ein paar Ausschnitte vorgelesen hat. Mit Wodehouse besteht das Problem natürlich darin, dass es schwierig ist sich zu entscheiden, wo man anfangen sollte, da der Mann so produktiv war. Dazu haben die meisten Wodehouse-Leser ihre Lieblingscharaktere schon ausgesucht, also sie um einen Rat zu bitten, ist ähnlich wie danach zu fragen, welche Fußballmannschaft man unterstützen sollte.

Lesezeit eine Minute

The Photographer’s Eye: Composition and Design for Better Digital Photos

Als jemand der sich erst kürzlich mit der digitalen Fotografie befasst, nahm ich dieses Buch zusammen mit dem von Bryan Peterson „Understanding Exposure “, um einen Einstieg zu finden und mich inspirieren zu lassen. Keines der Bücher enttäuschte mich. Petersons Buch bietet eine hervorragende Einleitung in die Welt der Fotografie. Dagegen geht Freemans Buch vielmehr ins Detail über die einzelnen Techniken der Bildgestaltung.

Das Buch gliedert sich in 6 Kapitel, wobei jedes Kapitel in weitere Abschnitte unterteilt ist, die von bestimmten Aspekten des fotografischen Designs handeln. Obwohl teilweise aufeinanderaufbauend ist es gut möglich, die einzelnen Kapitel dieses Buches stückchenweise zu verzehren: Man kann sowohl uninteressante Teile völlig überspringen, als auch auf informative Abschnitte zurückkommen. Jedes Modul ist gut mit Beispielfotografien ausgestattet, die die Argumente und Informationen des Autors verdeutlichen.

Lesezeit 3 Minuten

Is That a Fish in Your Ear?: Translation and the Meaning of Everything

Indem er sein Buch „Is that a fish in your ear?“ genannt hat (bzw. hat nennen lassen), hat David Bellos es schwierig gemacht, dieses Buch zu kategorisieren. Vom Aussehen her scheint das Buch definitiv dem populärwissenschaftlichen Bereich anzugehören, jedoch wie andere klar gemacht haben, liegt die Schreibart entschieden in einer halbwegs akademischen Kategorie. Trotzdem sollte das erfasste Material für eine große Bandbreite von Interesse sein, da sich das Buch in kurze und zum größten Teil in sich abgeschlossene Kapitel aufteilt. Man kann dadurch leicht eintauchen, bestimmte Kapital auswählen oder uninteressante Teile völlig überspringen. Das Buch weist einen sehr großen Umfang von Themen auf und der Autor spricht eine Vielfalt an Themen aus verschiedenen Disziplinen an, einschließlich der Philosophie, der Biologie, der Religion und natürlich der Linguistik.

Lesezeit 4 Minuten